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Vereinsdialog Mädchen- und Frauenfußball

Vorstand bekennt sich eindeutig zur Abteilung

Im Dezember des letzten Jahres wurde an den Vorstand des Vereins herangetragen, dass man im Bereich des weiblichen Fußballs unzufrieden mit dem „Verein“ sei und sich nicht genug unterstützt sehe. Dies ging soweit, dass man glaube, der Vorstand wolle die Abteilung nicht. Im nächsten Schritt fand eine Besprechung im kleineren Kreis statt, die zu einer Einladung zum Vereinsdialog am 20.2. führte. Dieser Einladung waren rund 100 interessierte Spielerinnen, Eltern und Interessierte gefolgt.
Nach einer Einleitung durch den Geschäftsführer Alexander Fisch stellte der Vorsitzende Alexander Monzel die Struktur und die Arbeit des Vorstandes im Verein dar. Er erläuterte die beiden Ebenen der Arbeit, Vorstand – zur Bewältigung der strategischen und administrativen Aufgaben oberhalb der Abteilungsgrenze – sowie die eigenen Abteilungsstrukturen in denen die operativen Tätigkeiten ausgeführt werden. Weiter betonte er, dass die Abteilungen in ihrer Arbeit weitestgehend selbstständig und autonom handeln können, solange sie sich im Rahmen der abgesprochenen Budgets bewegen. Anhand des aktuellen Haushaltes zeigte er auf, dass der „Verein“ die Abteilung Mädchen- und Frauenfußball mit einem hohen Betrag unterstützt, um den überregionalen Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.

Anschließend gewährte Abteilungsleiter Josef Regneri einen Blick in die Arbeit der Abteilung. Trotz des erheblich dezimierten Kaders zeigte er sich froh, dass die Leistung stimmt. Er bedauert, dass es nicht möglich war, eine D-Mädchenmannschaft aufzustellen. Die Schwierigkeiten im Bereich der Rheinlandliga seien teilweise auf den engen Kader, aber auch auf die Einstellung mancher Spielerin zurückzuführen. Er zeigte auf, dass die gegenwärtige Situation seine persönlichen Ressourcen überfordert. „Ich bin mit Herzblut bei der Sache, aber was derzeit von mir verlangt wird, kann ich bei meinem anstrengenden Job nicht leisten.“

Im Fazit war festzustellen, dass der Mädchen- und Frauenfußball Unterstützung in den Bereichen Organisation und Spielbetrieb dringend benötigt.

Jürgen Schmitt erläuterte kurz die bestehenden Probleme beim Errichten der Terrassenüberdachung, versprach aber, sich weiter dafür einzusetzen, dass die Realisierung so schnell als möglich erfolgen kann. Als langjähriger Abteilungsleiter appellierte er an die Anwesenden, dass der Mädchen- und Frauenfußball von „Verrückten“, die sich für die Spielerinnen und den Spielbetrieb einsetzen, lebe.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurden einige Probleme angesprochen. Von der Unzufriedenheit hinsichtlich der Öffnung des Verkaufsraums, Mängel bei der Betreuung der Mannschaften, Defizite im Trainingsbereich, fehlende Hallenzeiten, …

Besonderes Interesse fand das Thema B-Mädchen-Bundesliga und die Frage, ob der Verein bereit sei, einen solchen Schritt mit zu gehen.
Die Erfahrungen im Mädchen- und Frauenfußball haben gezeigt, dass es für den Verein nicht mehr möglich sein wird, im Bereich der Frauen in der eingleisigen 2. Bundesliga zu spielen. Die Hürden, die hierfür aufgebaut wurden, sind für Spielerinnen und Trainer nicht mehr zu leisten, so dass sich die Prüfung der weiteren Kritikerin erübrigen.

Der Schritt in die viergeteilte B-Mädchen-Bundesliga ist nach den jetzigen Anforderungen des DFB aus Sicht des Vorstandes leistbar, wenn sich die Spielerinnen einbringen und es gelingt, ein Organisationsteam der Eltern für einen solchen Fall zu stellen. Hier zeigt die Erfahrung, dass die ersten Weichen hierfür im Herbst des Vorjahres zu stellen sind. Der endgültige Antrag und die Entscheidung Bundesliga – Ja oder Nein – fällt dann im Mai … all diese Entscheidungen treffen der Vorstand, die Abteilung, die Eltern und die Spielerin gemeinsam.

Im nächsten Schritt wird der Vereinsdialog am 27. März, 18:30 Uhr, mit dem Thema „Entwicklung des Mädchen- und Frauenfußball“ fortgesetzt. Bis dahin hat der Vorstand die Aufgabe, einen Aufgabenkatalog zu erstellen, damit Menschen, die sich einbringen möchten, wissen wo sie gebraucht werden.

Ideen, Anregungen, Fragen zum Thema bitte an: info(at)tus-issel(dot)de

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