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Spielberichte

TuS Issel U17 erneut Hallen-Rheinlandmeister

Bei den Hallen-Rheinlandmeisterschaften U17 in Niederzissen eroberte der TuS Issel wie im Vorjahr die Krone. Damit verteidigte der Club aus dem Kreis Trier / Saarburg den Titel erstmals bei den Frauen und Mädchen gleichzeitig.

In der Vorrundengruppe C behielten die Fußballerinnen aus Schweich zunächst im Lokalderby gegen die JSG Wittlich / Lüxem mit 2:0 die Oberhand. Die wie ein Phantom durch die Halle wirbelnde Lea Kasper und die glänzend aufgelegte Marie Kusch waren erfolgreich. Für den Kontrahenten aus der Eifel hingegen war entweder bei Abwehrreckin Jana Flesch oder bei der reaktionsschnellen TuS-Keeperin Julia Moskovic, die ihren Kasten mit zwei Paraden sauber hielt, Endstation.
 
Auftakt nach Maß gegen den SV Rheinbreitbach, als die exzellente Regisseurin Lea Scherer die Zuschauer nach 30 Sekunden durch einen Hammer in den Winkel verzückte. Nachdem der Favorit mehrere Hochkaräter nicht nutzte, witterte die Truppe aus dem Raum Remagen Morgenluft. Doch Moskovic machte ihnen genau so einen Strich durch die Rechnung, wie die unermüdliche Kämpferin Alina Knobloch, die eine brenzlige Situation per Kopf klärte. Dass hier der Ausgleich gegen einen klassentieferen Konkurrenten nur knapp verhindert werden konnte, wirkte wie ein Weckruf für die Isselerinnen. Lea Scherer erhöhte mit platziertem Flachschuss ins lange Eck auf 2:0. Marie Kusch‘s genialer Schlenzer per Innenrist markierte kurz darauf den 3:0-Endstand. 
 
Kurios verlief das letzte Match der Vorrunde gegen die MSG Spessart. Der B-Juniorinnen-Bundesligist dominierte das Geschehen nach Belieben, vergab dabei zunächst die Hundertprozentigen genau so schnell, wie die Sekunden auf der Digitaluhr in der Halle verrannen. Knapp zwei Minuten vor dem Abpfiff brach Marie Kusch, die aus der Drehung durch die Lücke zwischen drei Gegenspielerinnen schoss, den Bann. Lea Scherer und Alina Knobloch legten postwendend nach. Der Spessarter Ehrentreffer zum 1:3 änderte nichts mehr daran, dass die Schützlinge von Trainer Günter Karthäuser sich als bester Gruppensieger für die Zwischenrunde qualifizierten. 
 
Hier landeten die Isselerinnen durch ein 7:0 gegen den TuS Immendorf den höchsten Sieg des gesamten Turniers. Grund zum Feiern hatte Verteidigerin Lea Fricke. Sie ließ an diesem Nachmittag im Brohltal nicht nur die gegnerischen Angreiferinnen auf Granit beißen, sondern sie durfte sich nun auch über ihre beiden ersten Tore für Issel in einem offiziellen Wettbewerb freuen. Eines davon nach sehenswertem Doppelpass mit Lea Scherer. Wenig später jagte Alina Knobloch wie ein blauer Blitz an der Seitenlinie entlang, bediente Marie Kusch, die aus kurzer Distanz vollstreckte. U17-Bundesliga-Ersatztorhüterin Isabell Bock, in Niederzissen als Feldspielerin eingesetzt, schlug ebenfalls zweimal zu. Mira Meyer und ein von Michelle Reifenberg eingeleiteter Knaller von Amélie Casters unter die Latte rundeten das Schützenfest ab. 
 
Wer nun dachte, „der Rest wäre ein Schaulaufen des Favoriten zum Titel“, sah sich getäuscht. Der Einzug ins Endspiel geriet gegen die SG Andernach durch den extrem frühen 0:1-Rückstand sogar kurzfristig in Gefahr. Ein Traumpass von Lea Scherer aus dem Fußgelenk und die souverän verwertende Lea Fricke hellten die finsteren Mienen auf der Isseler Bank auf. Die pfeilschnelle Flügelsprinterin Mira Meyer stellte nach schöner Vorarbeit von Lea Kasper die Weichen Richtung Finale. Lea Scherer beseitigte 70 Sekunden vor Schluss die letzten Zweifel. 
 
 
Das Finale gegen die aufopferungsvoll kämpfende JFV Rhein-Hunsrück entwickelte sich zum Fußballkrimi. Issel erwischte den besseren Start, als Lea Kasper nach 180 Sekunden ihre Gegenspielerin umdribbelte der herauslaufenden Torfrau keine Chance ließ. Zur Verwunderung aller gab die Führung den Moselanerinnen keineswegs die nötige Sicherheit. Sondern die JFV wurde stärker, so dass Laura Rode nur 3 Minuten später ausglich. Nun schlug die große Stunde von Mannschaftsführerin Michelle Reifenberg. Ihr bedingungsloser Wille, sich in jeden Ball zu werfen und keinen Zentimeter Linoleum preiszugeben, motivierte ihre Mitstreiterinnen. Spektakulär die Rettungsaktion von Alina Knobloch, die die Kugel auf den Knien hereinrutschend ins Aus beförderte. 
 
Doch es blieb beim 1:1, was den Showdown vom Siebenmeterpunkt bedeutete. Beinahe wäre Mira Meyer zur „tragischen Heldin“ geworden. Sie scheiterte als erste Isseler Schützin an JFV-Keeperin Jasmin Peuckert. Doch TuS-Torfrau Julia Moskovic bügelte es mit sensationellem Reflex aus. Jubel bei den Fans aus Schweich auf der Tribüne, als Marie Kusch sicher verwandelte und Moskovic erneut parierte. Bange Gesichter Sekunden später, weil Lea Scherer gegen Peuckert den Kürzeren zog, während Laura Rode für den Herausforderer punktete - 2:2. Eine enorme Verantwortung lastete nun auf den Schultern von Lea Kasper. Sie ging volles Risiko und wurde belohnt - 3:2! Der nächste Versuch der Rhein-Hunsrückerinnen klatsche hinter dem rechten Pfosten an die Wand. Issels Kapitänin Michelle Reifenberg behielt die Nerven, donnerte den Ball zum 4:2-Sieg unter die Latte. Damit reihte sie sich mit 16 Jahren bereits in die Riege der erfolgreichsten Mannschaftsführerinnen der Vereinsgeschichte ein.
 
Es spielten:
 
Julia Moskovic (TW), Marie Kusch (4 Tore plus Siebenmeter), Lea Scherer (4 Tore), Lea Fricke (3 T.), Lea Kasper (2 Treffer und Siebenmeter), Mira Meyer, Isabell Bock (je 2 Tore), Alina Knobloch, Amélie Casters (je 1), Michelle Reifenberg (C, Siebenmeter verwandelt), Jana Flesch
 

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