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Spielberichte

Rheinlandpokal U17: Issel gewinnt Halbfinalkrimi in Montabaur

Mit 4:2 setzte sich der TuS Issel nach einer wahren Achterbahnfahrt der Gefühle, im Halbfinale des U17-Rheinlandpokals beim 1.FFC Montabaur durch. Zunächst markierten die Moselanerinnen in einer Drangphase der Gastgeberinnen das zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende 1:0. Zwar drehten die Westerwälderinnen den Spieß mit zwei schnellen Treffern noch vor der Pause um. Nach dem Seitenwechsel schlug der Titelverteidiger aber eiskalt zurück. 

 
Beflügelt von ihrer kürzlichen Meisterschaft in der B-Juniorinnen-Regionalliga, legte die Elf von FFC-Coach Jürgen Schardt ein atemberaubendes Tempo vor. Bereits nach 180 Sekunden rettete die glänzend aufgelegte TuS-Keeperin Julia Moskovic gegen die frei durchbrechende Clara Viebranz. Wenig später bereinigte Lea Scherer eine brenzlige Situation im eigenen Sechzehner. In der 15. Minute scheiterte Mira Meyer per Freistoß an Montabaurs Torfrau Moana Hannuschke. Im Gegenzug hielt Moskovic ihre Truppe erneut mit ungeheurem Reflex im Rennen. Mitte des 1. Durchgangs wäre Anne Blesius beinahe der Führungstreffer gelungen. Sie verfehlte das Gehäuse aus der Distanz um Zentimeter. Eine knappe halbe Stunde war verstrichen, als Marie Kusch einen Traumpass von Mira Meyer auf Lea Scherer verlängerte, die das Leder aus 12 m volley in die Maschen hämmerte. Damit krönte die Isseler Regisseurin, neben Blesius nach Ansicht Günter Karthäusers eine der Besten an diesem Nachmittag, ihre herausragende Leistung. Der Jubel der Gästefans war noch nicht richtig verhallt, als sich Benita Nikqui für einen haarsträubenden Ballverlust der Moselanerinnen mit dem 1:1 bedankte. Sehenswert die Rettungsaktion von Jana Flesch, die eine Flanke von Marie Päulgen durch einen Seitfallzieher vor der einschussbereiten Clara Viebranz abfing. Allerdings konnte selbst diese Akrobatikeinlage nicht verhindern, dass Montabaurs Topscorerin fast postwendend den 2:1-Halbzeitstand für die Hausherinnen markierte. 
 
Karthäuser reagierte auf den drohenden K.O., indem er zum Wiederanpfiff drei frische Kräfte ins Rennen schickte. Madlen Jendryssik hatte sich in den ständigen Laufduellen mit der ein Jahr älteren Päulgen aufgerieben. Fortan übernahm Alina Knobloch die Bewachung der Flügelflitzerin und legte sie prompt an die Kette. Anne Blesius neutralisierte Viebranz, nachdem sie für die ausgewechselte Franziska Simon in die Innenverteidigung gerückt war. Kaum hatte Luxemburgs Nationalspielerin Amélie Casters das Feld betreten, verwertete sie eine Ecke von Mira Meyer zum 2:2. Lea Kasper tat es ihr gleich, wirbelte die Viererkette des FFC durcheinander und Issel ins Finale. Fünf Minuten waren in der 2. Halbzeit verstrichen, als Kasper eine schnelle Kombination über TuS-Kapitänin Michelle Reifenberg und Marie Kusch zum 3:2 abschloss. Lediglich 120 Sekunden verrannen, ehe die quirlige Angreiferin erneut jubeln durfte, diesmal nach Vorarbeit von Lea Scherer. 
 
 
Die Schlussphase entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch mit Hochkarätern auf beiden Seiten. Anne Blesius und Alina Knobloch verhinderten den möglichen Anschlusstreffer. Erstere schlug den Ball von der Isseler Torlinie, während letztere sich in Päulgens Bahn warf. Desweiteren parierte Julia Moskovic einen tückischen Aufsetzer bravourös. Lea Scherer und die eingewechselte Elena Schmitt hatten hingegen Pech bei Hebern, die von Verteidigerinnen hinter der bereits geschlagenen Hannuschke gestoppt wurden.  
 
Es blieb beim 4:2. Damit komplettierte der TuS Issel den dritten Finaleinzug in den laufenden Rheinlandpokal-Wettbewerben, nachdem sich zuvor bereits die Frauen und die C-Mädchen für ihre jeweiligen Endspiele qualifiziert hatten. Günter Karthäuser resümierte, dass sich seine Schützlinge in der 1. Halbzeit zwar schwer getan hätten, der Sieg jedoch auf Grund der deutlichen Steigerung nach der Pause in Ordnung ginge.
 
TuS Issel:
 
Julia Moskovic (TW), Jana Flesch, Lea Fricke, Michelle Reifenberg (C), Anne Blesius, Franziska Simon (41. Amélie Casters), Marie Kusch (65. Elena Schmitt), Lea Scherer, Mira Meyer, Madlen Jendryssik (41. Alina Knobloch) , Jeannina Laloire (41. Lea Kasper)
 
Tore: 
 
0:1 (28.) Lea Scherer, 1:1 (33.) Benita Nikqui, 2:1 (37.) Clara Viebranz, 2:2 (43. Amélie Casters), 2:3, 2:4 (45., 47.) Lea Kasper
 
Schiedsrichter: Justin Geiß
 

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