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Spielberichte

B-Juniorinnen-Rheinlandpokal: TuS Issel mit Torrekord im Rheinlandpokal

In einem Nachholspiel der 2. Runde des U17-Rheinlandpokals schlug das B-Juniorinnen-Bundesligateam des TuS Issel die MSG Adenau mit 28:0, wobei sämtliche Tore binnen 76 Minuten fielen, was einen neuen Vereinsrekord bedeutet.

Fairerweise ist anzumerken, dass die Schützlinge von Trainer Günter Karthäuser in der auf dem Kunstrasen Wanderath ausgetragenen Partie auf einen von Personalsorgen geplagten, zwei Klassen tiefer angesiedelten Gegner trafen. 
 
„Wirbelwind“ Lea Kasper eröffnete das Schützenfest nach 240 Sekunden per Flachschuss aus spitzem Winkel. Dann verwertete Amélie Casters eine Ecke von Elena Schmitt. Letztere schloss kurz darauf ein Solo zum vorentscheidenden 3:0 ab. Das „Tor des Tages“ markierte Casters, die das Leder aus 18 m mit Effet in die Maschen bugsierte, nach einer knappen Viertelstunde. Größten Respekt verdient sicherlich, dass die verletzungs- bzw. krankheitsbedingt geschwächte Truppe von Coach Bernd Rollmann trotz der deutlichen Überlegenheit der Moselanerinnen nicht resignierte. Die Gastgeberinnen versuchten bis zum Abpfiff, den Isseler Kombinationsdrang fair zu bremsen. So bereinigten  Adenaus Verteidigerin Natalie Rieder und ihre Mitstreiterinnen mehrere kritische Situationen am eigenen Fünfer. MSG-Keeperin Nina Bresgen verhinderte zunächst Schlimmeres, indem sie einen 20-Meter-Hammer von Lea Fricke entschärfte und gegen die frei vor ihr auftauchende Mira Meyer die Oberhand behielt. Bei der nächsten Gelegenheit machte die Isseler Flügelsprinterin es besser. Meyer schob überlegt an Bresgen vorbei ein. Das halbe Dutzend komplettierte Elena Schmitt durch ein sehenswertes Dribbling, ehe sie einen Eckstoß direkt verwandelte. Das nächste Kabinettstückchen der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Nach Hackentrick von Amélie Casters brach die pfeilschnelle Alina Knobloch durch und krönte ihre Leistung mit dem 8:0. Darüber hinaus legte sie mehrfach für ihre Sturmpartnerinnen auf. Ein Viererpack von Lea Kasper, wiederum Mira Meyer und Marie Reifenberg, die nach mehrwöchiger Pause ein beeindruckendes Comeback feierte, sorgten für den 14:0-Halbzeitstand. Weil Günter Karthäuser denjenigen, die im Laufe der Saison noch nicht so oft zum Zuge gekommen waren, Gelegenheit geben wollte, Spielpraxis zu sammeln, saßen die zwei anwesenden etatmäßigen Mannschaftsführerinnen Michelle Reifenberg und Lea Scherer zu Beginn auf der Bank, desweiteren Marie Kusch. Die Kapitänsbinde trug deshalb beim Anstoß die fünfzehnjährige Jana Flesch, die in der Defensive genau so wenig anbrennen ließ wie Lea Fricke und Madlen Jendryssik. 
 
Die MSG Adenau ging nun personell auf dem Zahnfleisch, hatte vor Anfang der 2. Hälfte nur noch 10 einsatzfähige Akteurinnen. Daraufhin entschied sich Karthäuser in Absprache mit dem Schiedsrichter, Franziska Simon kompensationslos aus dem Spiel zu nehmen. Manch einer hatte in diesem Moment wohl befürchtet, dass die Begegnung verflachen würde, weil die Gastgeberinnen am Rande der Belastungsgrenze schienen, während der Favorit längst im Viertelfinale stand. Allerdings wollte der B-Juniorinnen-Bundesligist aus dem Moseltal sich partout nicht nachsagen lassen, „in der 2. Halbzeit einfach ein Schaulaufen veranstaltet zu haben, anstatt sein verfügbares sportliches Potenzial voll auszuschöpfen.“ Außerdem waren die Gastgeberinnen bestrebt, sich trotz aller Schwierigkeiten erhobenen Hauptes zu verabschieden. Beim Wiederanpfiff griffen auf Isseler Seite drei weitere Topspielerinnen ins Geschehen ein. Regisseurin Lea Scherer trieb ihre Elf an, steuerte selbst zwei Treffer und sieben Vorlagen bei. Michelle Reifenberg donnerte die Kugel 60 Sekunden nach ihrer Einwechselung unter die Latte, der Auftakt zu ihrem Hattrick. Erfolgreichste Isseler Angreiferin an jenem wolkenverhangenen, windigen Nachmittag in der Nähe von Mayen war Marie Kusch, der insgesamt 7 Streiche gelangen. In der Schlussphase ebnete sie mit einem lupenreinen Fünferpack den Weg zum Rekord.
 
Startformation TuS Issel: Isabell Bock (TW), Alina Knobloch, Jana Flesch (C), Lea Fricke, Franziska Simon (bis 40.), Mira Meyer, Amélie Casters, Lea Kasper, Marie Reifenberg, Madlen Jendryssik, Elena Schmitt
 
eingewechselt: Michelle Reifenberg, Lea Scherer, Marie Kusch (alle 41.), Julia Moskovic (TW, 56.)
 
Tore: Marie Kusch (7), Lea Kasper (5), Elena Schmitt (4), Michelle Reifenberg (3), Mira Meyer, Amélie Casters, Lea Scherer (je 2), Alina Knobloch, Marie Reifenberg, Lea Fricke (je 1)
 

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