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Spielberichte

B-Juniorinnen-Bundesliga: Schmerzhafte Niederlage gegen Duisburg

In der B-Juniorinnen-Bundesliga West / Südwest unterlag der TuS Issel dem Tabellenachten MSV Duisburg trotz anfänglicher Überlegenheit mit 0:1. Dadurch beträgt der Rückstand der Moselanerinnen auf das rettende Ufer bei schlechterer Tordifferenz inzwischen 5 Punkte. So scheint der Klassenerhalt bei nur noch drei verbleibenden Runden zwar in die Ferne gerückt, aber, machbar wäre es abhängig von bestimmten Ergebniskonstellationen (s.u.) trotzdem noch.

Bevor in Leiwen überhaupt angepfiffen werden konnte, bedurfte es zunächst einmal eines neuen Schiedsrichtergespanns. Die ursprünglich vorgesehen Unparteiischen waren im Stau stecken geblieben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Referee Christoph Schneider, sowie seine Assistenten Christian Görgen und Daniel Karno, die kurzfristig einsprangen.

Während die defensiv ausgerichteten „Zebras" vor allem auf schnelle Konter und Standards lauerten, versuchten die Moselanerinnen vom Anstoß weg alles, um jenes erste Tor in dieser Begegnung zu erzielen, dass es gebraucht hätte, um in der „Blitztabelle“ auf Rang 8 zu rücken. Bereits nach 120 Sekunden holte die unermüdliche Lea Fricke einen Eckstoß für die Gastgeberinnen heraus. Unmittelbar darauf wurde Mira Meyer geblockt. Gerade mal 6 Zeigerumdrehungen waren verstrichen, als ein Freistoß von Marie Kusch über die Latte ins Aus rauschte. Im Gegenzug kratzte Issels Verteidigerin Jana Flesch nach Duisburger Standard das Leder von der Linie. Wenig später blockte Alina Knobloch, die wiederum eine beeindruckende konditionelle Leistung an den Tag legte, eine Kontrahentin am Fünfer. Angetrieben von Kapitänin Michelle Reifenberg, die als Dreh- und Angelpunkt fungierte, sowie der technisch versierten Anne Blesius, machte der Neuling weiter Dampf. Jedoch hatten die Schützlinge des Trainergespanns Christoph Schneider / Günter Karthäuser auf Grund des guten Duisburger Stellungsspiels Probleme, eine Bresche in die westfälische Abwehr zu schlagen. Wenig verwunderlich, dass die beiden nächsten Isseler Möglichkeiten aus einem Freistoß bzw. Fernschuss von Marie Kusch resultierten, die beide Male ihre Meisterin in MSV-Torhüterin Ricarda Rumohr fand. Sekunden vor der Pause der Schock: Die bis dahin weitgehend sattelfeste Isseler Hintermannschaft verlor in der Vorwärtsbewegung den Ball. Bailey Ava Baumbick brach durch und düpierte Julia Moskovic, die in dieser Situation nicht mehr zwingend mit einem Torschuss gerechnet hatte. So ging es mit 0:1 in die Kabine.
 
Das Isseler Trainergespann reagierte mit einem Schachzug, indem die eigentliche Regisseurin, Lea Scherer, von der Verteidigung auf die Zehnerposition beordert wurde. Die U18-Rheinlandauswahlakteurin gab in Form eines Hammers aus 22 m an die Latte das Signal zur „Aufholjagd“, die leider nicht belohnt werden sollte. Schrecksekunde für den Aufsteiger aus Schweich, als Anne Blesius, die sich wieder einmal als eine der tragenden Säulen des Teams erwies, nach Zusammenprall mit Duisburgs Emma Hilbrands zu Boden ging und genau so wie ihr Konterpart behandelt werden musste. Beide konnten jedoch anschließend weitermachen. Hingegen musste Franziska Simon nach einem Foul wegen Schulterschmerzen ausgewechselt werden. Gute Besserung an dieser Stelle. Für Simon betrat die Luxemburgs U16-Nationalspielerin Amélie Casters das Feld. Sie hatte nach einer schnellen Kombination über Michelle Reifenberg und Alina Knobloch den Ausgleich auf dem Fuß, konnte jedoch Rumohr im Duisburger Kasten nicht überwinden. Erleichterung bei den Isselerinnen, als Schiedsrichter Schneider in der 75. Minute einem zweiten Treffer der Gäste wegen Abseits die Anerkennung verweigerte. Es blieb beim für die Gastgeberinnen äußerst schmerzhaften 0:1.
 
Dieses Resultat ist für die Moselanerinnen natürlich ein herber Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib. Allerdings wäre das Rennen bei einem Isseler Sieg in Bochum am 25.4. und gleichzeitiger Duisburger Niederlage beim 1.FC Saarbrücken, wieder offen. Deshalb gilt es nun, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern im Vertrauen auf die nicht nur gegen die „Zebras“, sondern auch beispielsweise in Köln und gegen Bad Neuenahr demonstrierte Mannschaftsmoral, weiterzukämpfen.
 
Das Restprogramm der 3 Konkurrenten:
 
TuS Issel: Bochum (25.4., A), Saarbrücken (2.5., A), Gladbach (9.5., H)
MSV Duisburg: Saarbrücken (25.4., A), Essen (2.5., H), Köln (9.5., A)
VfL Bochum: Issel (25.4., H), Gladbach (2.5., A), Leverkusen (9.5., H)
 
TuS Issel:
Julia Moskovic (TW), Alina Knobloch, Jana Flesch, Andrea Ditscheid, Lea Fricke, Michelle Reifenberg (C), Anne Blesius (78. Jeannina Laloire), Franziska Simon (59. Amélie Casters), Marie Kusch, Lea Scherer, Mira Meyer (74. Lea Kasper)
 
Tor: 0:1 (40.) Bailey Ava Baumbick
 
Schiedsrichter: Christoph Schneider
 
SR Assistenten: Christian Görgen, Daniel Karno
 
Zuschauer: 170 in Leiwen
 

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